Die Fußball-Bundesliga auf der Zielgeraden. Gelingt dem VfL Bochum erneut der Klassenerhalt? Mittendrin statt nur dabei ist Lokalreporter Philipp Rentsch, emotional wie beruflich eng mit dem Revierclub verbunden. Wir sprechen über Journalismus, über das Revier, den Fußball an sich und unseren gemeinsamen Herzensverein.
00:54:00 -> Persönlicher Werdegang
03:58:00 -> Über Lokaljournalismus
08:53,00 -> Finanzierung journalistischer Angebote
10:35:00 -> Offener Dialog mit den Lesern
13:29:00 -> Anforderungen an den Journalismus
19:02:00 -> Zur Entlassung des VfL-Trainers Thomas Reis
21:45:00 -> Zum Schreiben „für“ den Verein
23:35:00 -> Zum Trainerwechsel Letsch/Butscher
25:50:00 -> Zur Bedeutung des Fußballs im Revier
32:30:00 -> Zum Stadion an der Castroper
34:08:00 -> Über den „modernen Fußball“
43:02:00 -> Wohin bewegen sich Vereine und Fans?
51:14:00 -> Stadion und Castroper Straßenfußball
59:45:00 -> Zur Rolle der Stadionfans
Thomas Udovic aka „Tom Corner“ lebt eine nicht ganz untypische Ruhrpott-Karriere der Achtziger-Jahre-Generation am Anfang des Strukturwandels im Revier. Dabei ist er nicht nur Zeitzeuge prägender Ereignisse, sondern hat einige Entwicklungen aktiv mitgestaltet. Seit mehr als 20 Jahren betreibt er sein Antiquitäten-Geschäft, in dem er sich vor allem auf Designartikel fokussiert und hat sich in diesen Jahren ein enormes Netzwerk aufgebaut. Wir sprechen über Jahre der Hausbesetzung, über das Kunst & Kulturleben in Gelsenkirchen Ückendorf, wie auch die emotionalen Augenblicke bei Haushaltsauflösungen. Und wir sprechen immer wieder über Musik und den Traum vom eigenen Café oder Klub. Viel Spaß beim Hören!
01:32 – Persönlicher Werdegang
07:08 – Der erste Laden
18:13 – Hausbesetzer im Heusner Viertel
23:41 – Projekt „Bochumer Straße“ in Ückendorf
31:26 – Leben in Bochum-Linden
35:10 – Die Anfänge des Bermuda 3Ecks
39:18 – Faszination Design
42:11 – Haushaltsauflösungen
47:09 – Die Corona-Jahre
48:38 – Faszination Oldtimer
53:52 – Gelsenkirchener Barock
56:54 – Faszination Vinyl
Mit einer ebenso einfachen wie erfolgreichen Geschäftsidee hat sich René Frauenkron in der Ruhrgastronomie einen Namen als perfekter Serviceanbieter für Speise- und Frittieröle gemacht. Daneben ist der Selfmade-Unternehmer aber auch ein perfektes Beispiel für die Haltung und Denkweise vieler Klein- und Mittelständler, die das Ruhrgebiet seit mehr als hundert Jahren prägen und zur Arbeit und dem Wohlstand in der Region einen erheblichen Anteil leisten. Folgerichtig haben sich viele von ihnen vor knapp acht Jahren zum Unternehmer-Stammtisch zusammengeschlossen, dem René als Präsident und Mitbegründer angehört. Schnell und pragmatisch widmet man sich hier vor allem sozialen Themen in der Region und sucht gezielt den Austausch mit anderen Unternehmern.
René verkörpert authentisch das Bild des Ruhrpotters und kann wunderbar erklären, was die Region für ihn so wertvoll macht. Er kennt noch den traditionellen Pott aus seinen Kindertagen, hat aber ebenso den Strukturwandel in Gänze mitbekommen und kann beides anschaulich einordnen. Auch als leidenschaftlicher Schauspieler verkörpert er sehr gerne regionale Unikate, wenngleich er gleichzeitig ein großes Faible für andere Regionen und Dialekte mitbringt.
Genießt die Blaupause einer gar nicht einmal so seltenen Ruhrpott-Karriere, die einen wundervollen Kontrast zum American-Dream bietet.
ruhrgut spricht mit Menschen, die in ganz besonderer Weise mit dem Ruhrpott verbunden sind. Mit smarten Köpfen, die – ob prominent oder nicht – etwas zu sagen und der Region etwas zu geben haben. So wie z.B. Sun-Mi Jung, die als Tochter koreanischer Gastarbeiter in Deutschland aufgewachsen ist und sich heute als Wandrerin zwischen zwei sehr unterschiedlichen Welten begreift. Unter den Pseudonymen „Korean Girl“ und „Miss Seoul Food“ brachte und bringt sie den Europäern den kleinen, emsigen Staat aus Fernost seit Jahren Stück für Stück näher.
Und weil Liebe bekanntermaßen und offensichtlich auch Kulturverständnis durch den Magen geht, spielt Korean Food für „Miss Seoul Food“ eine ganz zentrale Rolle. Und weckt damit so viel Begeisterung, dass sie ihre Rezepte in kleinen Gruppen direkt zum Ausprobieren und Selberkochen vermittelt.
Der Podcast folgt Sun-Mi und ihren Eltern zurück zu den Anfängen und begleitet sie bis in die Jetztzeit. Dabei erfahren wir einiges über kulturelle Gemeinsamkeiten und Unterschiede, wie auch über das Leben der Menschen in Korea ganz allgemein. Ebenso versuchen wir gemeinsam zu ergründen, warum die westliche Welt sich bereits seit Jahren für Themen wie K-Pop. K-Food, K-Beauty sowie koreanische Filme und Autos begeistert und was der koreanische Staat damit zu tun hat.
Mit knapp zwei Stunden Gesprächsdauer erreichen wir direkt in der Startfolge von Ruhrgut das Maximum. Wir finden aber, dass es sich gelohnt hat und ein Hightlight für alle darstellen sollte, die mehr über Südkorea und seine Menschen erfahren wollen. Viel Spaß beim Hören!